Merkmale des Peter-Schreiner-Systems

 Peter-Schreiner-System

Merkmale des Peter-Schreiner-Systems

Merkmale des Peter-Schreiner-Systems

Große Wiederholungszahl in motivierenden Trainingsformen

Ein Trainer sollte über einen großen Schatz an unterschiedlichen Trainingsformen verfügen und seine Spieler ständig in neue Lernsituationen bringen. Im P-S-S lernen die Spieler Basisbewegungen (Dribbling, Finten) und wiederholen sie sehr abwechslungsreich bis sie diese perfekt beherrschen.
Im Tennis üben Profis selbst einfache Schläge immer wieder, damit die Fehlerquote im Wettkampf auch unter größtem Stress so gering wie möglich ist.

Begegnung an den Hütchen

Bevor die Spieler zum ersten Mal im P-S-S dribbeln, sollte der Trainer den Spielern mitteilen, dass sie grundsätzlich vor den Hütchen abbiegen und nicht um sie herum dribbeln. Dabei halten sie den notwendigen Abstand wie zu einem Gegenspieler ein. Die Richtungsänderung vor den Hütchen zwingt die Spieler, den Kopf zu heben und darauf zu achten, dass sie nicht mit Spielern auf der anderen Seite der Hütchen zusammenstoßen. Zusätzlich vermittelt dies das Gefühl, in einer Gruppe zu üben, obwohl die Spieler Einzelübungen ausführen.

Viele Richtungsänderungen

Im P-S-S führen die Spieler viele Richtungsänderungen aus. Sie lernen, ihren Körper und den Ball so zu kontrollieren, dass eine Bewegung mit Ball in jede beliebige Richtung möglich ist. Die Spieler verbessern ihr Ballgefühl, sie beherrschen den Ball, nehmen die Position des Gegners wahr und drehen zur richtigen Seite weg. Dabei schirmen sie den Ball geschickt ab.

Unterschiedliche Winkel

Der Wechsel der Trainingsformen und die Veränderung der Abstände der Markierungen führen zu unterschiedlichen Winkeln. Jeder Winkel stellt dabei eine neue Herausforderung für den Übenden dar. Das Kappen mit der Innenseite ist bei einer Drehung um 90 Grad völlig anders als bei 180 Grad wie z.B. im „Kamm“. Zu jedem Winkel gibt es eine Reihe von Techniken, die dort besonders gut trainiert werden können.

Beidfüßigkeit

Durch die Technikvorgabe werden die Spieler gezwungen, beidfüßig zu üben. Wenn ein Spieler beispielsweise an den Hütchen „Kappen innen“ durchführt, muss er an jedem Hütchen einen Fußwechsel vornehmen, sonst lässt sich dies nicht umsetzten. Besonders im Grundlagentraining sollten die Spieler lernen, mit links und rechts zu dribbeln, Finten nach links und rechts auszuführen,

Drehrichtung: links und rechts

Besonders bei jüngeren Spielern kommt es vor, dass sie nach Drehungen um die Körperlängsachse die Orientierung verlieren. Sie dribbeln dann zu einem falschen Hütchen. Deshalb nimmt in der methodischen Abfolge der Basisbewegungen das „Eindrehen“ eine besondere Stellung ein.
Es ist ratsam, die Drehungen erst ohne Ball, bzw. mit Ball in der Hand auszuführen, bevor der Ball mit dem Fuß geführt wird.

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